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Mittwoch, 8. August 2012

Roxanne & George von Carolin Walch

Im März schon ist Carolin Walchs Graphic Novel Debüt bei Reprodukt erschienen. Es begnügt sich nicht mit einem Namen, sondern trägt lieber gleich mal zwei: Roxanne & George. Schon außen präsentiert es sich in einem gewissen Bling-Bling-Chic und spart nicht mit glänzendem Gold.

Das Bling-Bling-Thema zieht sich in all seinen Facetten durch das gesamte Comic. Irgendwie ist es eine Mischung aus "Meet the Osbournes", "The Story of Anvil" und "Paris Hiltons My New BFF". Auch, wenn das anfangs etwas merkwürdig klingt: Das Mash-Up aus Metal-Nostalgie und It-Girl-Hipstertum gelingt gut. 

Carolin Walch verknüpft also zwei Haupthandlungen miteinander: die Reunion der Band Hell Patrol, die eine dramatische Vergangenheit aufarbeiten muss und die Freundschaft zweier Hollywood-Kids, die fürs Erwachsenwerden gern die Schleife über Koks-Parties und Magazin-Cover nehmen. 

Mittwoch, 1. August 2012

Gelesen: Decibel - Queens of Noise - Women in Metal

Das Cover der August-Ausgabe
des Decibel
Seit einiger Zeit habe ich regelmäßig die Gelegenheit einen Blick in das Decibel Magazine, eine US-amerikanische Metal-Zeitschrift, zu werfen. Ich lese dann mal mehr, mal weniger interessiert über Bands wie Baroness, Municipal Waste oder Converge. Richtig gekriegt hat mich das Decibel aber erst mit der August-Ausgabe. Titel-Thema: "Queens of Noise. Women in Metal". Auf dem Cover sind drei Protagonistinnen der Szene zu sehen (Laura Pleasants, Marissa Martinez und Mlny Parsonz) und zwar nicht in objektifizierender Pose, wie ich das schon Mal kurz für andere Musikzeitschriften angesprochen habe, sondern selbstbewusst und so von unten abgelichtet irgendwie auch mächtig.

Montag, 25. Juli 2011

Veganismus und Metal? Geht eben doch!

"Black Metal und veganes Essen - diametraler können sich zwei Dinge wohl nicht zueinander verhalten", schrieb neulich ein Freund einem Freund in einem der üblichen Social Networks. Schon allein der Vegan Black Metal Chef beweist das Gegenteil:




Mit Please Don't Feed The Bears tritt Abjorn Intonsus einen weiteren Gegenbeweis an. Er hat hier all seine Lieblingsrezepte versammelt und mit Illustrationen und Musiktippps versehen, die vielleicht auch dem Vegan Black Metal Chef gefallen würden. 

Die wenigsten der Rezepte hat er selbst erfunden. Die Sammlung besteht aus Rezepten von seinen Freunden, aus dem Netz und anderen Kochbüchern. Dafür dürfte er sich aber die Namen der Gerichte selbst ausgedacht haben: Arrabiata Antichristos, Fucking Fool Beans, Götterdämmerung Doppel-Chocolate Cookies... auch die Illustrationen im Buch sind möglicherweise von ihm.