Dienstag, 13. Dezember 2011

Eine popkulturelle Herstory - 13: Beth Ditto

Beth Ditto wächst mit sechs Geschwistern, der Mutter und hin und wieder mit einem Stiefvater in einem Trailerpark in Arkansas im amerikanischen Bible Belt auf. Dass man da Eichhörnchen isst, wie sie mal in einem Interview behauptete, ist wohl Quatsch.  

Quelle
Sobald sie kann, haut sie aus ihrer Heimatstadt ab. Es zieht sie nach Olympia. Hier tobt in den 1990ern die Riot Grrrl-Bewegung. Gemeinsam mit Hannah Blilie und Kathy Mendonca (beide kommen auch aus ihrer Heimatstadt Searcy) gründet sie 1999 The Gossip. Die ersten Platten von Gossip werden auf dem Olympia-Label Kill Rock Stars released. Auf dem allerersten Ladyfest spielen Gossip unter anderem mit Sleater-Kinney

Der Durchbruch gelingt Gossip und damit auch Beth Ditto mit der LP "Standing in the Way of Control". Beth geistert seitdem durch die Medien. Sie schreibt ab 2007 eine Kolummne für The Guardian - "What would Beth Ditto do?" Hier berät sie Menschen in allen Lebenslagen - in bester Cathy and Claire Manier. 

Modisch wird Beth Ditto zum Vorbild. Sie ziert diverse Magazincover und wird von Karl Lagerfeld als Muse auserkoren. Der NME kürt sie 2006 zur "Coolest Person in Rock", 2007 ist sie nominiert zur "Sexiest Woman" (am Ende gewinnt körperlich gesehen das ganze Gegenteil: Kate Moss... pf!).

Dieses Jahr brachte sie mit der "Beth Ditto EP" erstmals ein Solo-Projekt raus. Der Ohrwurm "I Wrote the Book" landete in den deutschen Charts in den Top 25.

Kommentare:

  1. beth ditto ist unsympathisch geworden, seid "the gossip" auf einem bandpic einen burzum-patch tragen.

    ansonsten muss ich mal den adventskalender loben, gefällt mir, bis auf heute, gut!

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  2. Hast Du einen Link zu dem Photo, Fabian? Das ist echt voll an mir vorbeigegangen... fader Beigeschmack!

    Danke für das Lob! Und für die Kritik!

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  3. http://futurescapes.switch01.com/wp-content/uploads/2009/11/gossip.jpg

    hier kann mans ganz gut erkennen. so schön wie die musik sein mag, deswegen sind "the gossip" für mich gestorben.

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  4. Es ist so lange lustig, bis einer Burzum sagt.

    Trottel.

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  5. "Konstruktive Kritik ist gut, destruktive nicht."

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